Online-Hilfe für die Konfiguration der
Interface-Module der MFR-Serien XE../XS../XU..
Hersteller: ZEB Automation Ltd.
Stand: August 2008


  1. Programm-Informationen
    1. Vorwort
      1. Sinn und Zweck
      2. Voraussetzungen
      3. Lizenzbedingungen
  2. Programm-Bedienung
    1. Modul Konfiguration
    2. Modul Verdrahtung
    3. Modul Beschreibung
    4. Modul Netzwerk Modul
    5. Modul Netzwerk Log
    6. Modul Meldungen
    7. Auswahl der Funktion
    8. Auswahl des Steuereingangs
    9. Auswahl der Zeitbasis
    10. Auswahl der Zeitbereiche
  3. Programm-Funktionen
    1. Menü-Übersicht
      1. Menü Datei
      2. Menü Sprache / Verbindung
      3. Menü Modul
      4. Menü Hilfe
  4. MFR-Funktionen
    1. Funktionsübersicht
      1. Funktion Ohne Zeitfunktion
      2. Funktion Direkt
      3. Fern-Eingang
      4. Funktion Einschaltverzögerung
      5. Funktion Ausschaltverzögerung
      6. Funktion Taktgeber (Puls/Pause), freilaufend
      7. Funktion Taktgeber (Puls/Pause), gesteuert
      8. Funktion Taktgeber (Puls/Periode), freilaufend
      9. Funktion Taktgeber (Puls/Periode), gesteuert
      10. Funktion Einschaltwischer
      11. Funktion Ausschaltwischer
  5. Schnittstellen
    1. RS232
    2. Ethernet
    3. USB
  6. Sonderfunktionen
    1. RTU Modus
    2. Web-Server
  7. Anhang
    1. Zeitbereiche




Vorwort

Sinn und Zweck

Die vorliegende Online-Hilfe gehört zum Konfigurations-Programm MfrSetup mit dem die Interface-Module programmiert werden können. Werden keine Sonderfunktionen benötigt, ist in der Regel keine Konfiguration erforderlich. Das Modul arbeitet dann als einfaches Interface, d.h. Eingänge gehen über die Schnittstelle zum PC und der PC steuert die Ausgänge. Der Begriff PC steht hier als Synonym für ein Gerät, das in der Lage ist, über die gewählte Schnittstelle mit dem Interface zu kommunizieren. Das Kommunikations- Protokoll ist bewusst einfach gehalten und entspricht keiner Norm!
Darüber hinaus erlaubt es diese Baustein-Serie, auf acht Kanälen ein unterschiedliches Verhalten zu realisieren. Es können einfache Signalwege, also ohne jegliches Zeitverhalten, oder zeitbehaftete Signalwege eingerichtet werden. Die MFR-Module eignen sich für Anwendungen, in denen Zeitabläufe einmalig eingestellt werden und selten oder nie verändert werden. Die vorgegebenen Zeitbereiche decken nahezu alle Anforderungen ab, sodass die Lagerhaltung extrem vereinfacht wird.

Voraussetzungen

Zum Programmieren der MFR-Serie ist ein handelsüblicher PC mit installiertem Windows erforderlich. Der Rechner muss mit mindestens einer, dem Schnittstellen-Typ des MFR-Moduls entsprechenden Schnittstelle ausgerüstet sein, und das, zu dieser Hilfe gehörende, Konfigurationsprogramm MfrSetup installiert sein. Sollte, speziell vor Windows- XP, beim Start des Konfigurations-Programms das Fehlen der GDIPLUS.DLL beanstandet werden, so kann diese Datei entweder von Microsoft geladen und nach den zugehörigen Angaben installiert, oder von unserer CD oder aus dem Download-Bereich in das gewählte Installationsverzeichnis kopiert werden. Auf keinen Fall sollte sie ins Windows-Systemverzeichnis kopiert werden, um Konflikte zu vermeiden.

Lizenzbedingungen

Die vorliegende Hilfe bzw. das zugehörige Programm MfrSetup darf im Rahmen der vorgesehenen Nutzung uneingeschränkt kopiert und weitergegeben werden. Unter "vorgesehener Nutzung" ist dabei die Verwendung zum Programmieren und Auslesen unserer MFR-Serie, sowie die damit im Zusammenhang stehende Demonstration und Werbung zu verstehen. Sofern das Programm auf anderen Servern vorgehalten wird, ist in jedem Fall ein kostenloser Download zu gewähren.

Unabhängig von der derzeit uneingeschränkten Nutzungsgewährung behalten wir uns vor, jederzeit und ohne besondere Ankündigung, die Nutzungsbedingungen zu ändern, einzuschränken oder aufzuheben.

ZEB Automation Ltd.
Niederlassung Deutschland
Obentrautstr. 35, 10963 Berlin
info@zeb-automation.de
Stand: August 2008

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Modul Konfiguration

Nach dem Programmstart zeigt sich die nebenstehende Konfigurationsmaske. Sämtliche Funktionen des MFR-Moduls können hier bequem eingestellt werden. Besteht bereits eine Verbindung zum MFR-Modul, so werden die aktuellen Daten aus dem Modul gelesen und unmittelbar zur Anzeige gebracht. Besteht keine Verbindung werden entweder neutrale Voreinstellungen oder aber die Daten einer vorangegangenen Programmnutzung angezeigt. Die Funktionen zur weiteren Verarbeitung der Daten können über das Menü ausgewählt werden. Für die Dokumentation können zusätzlich individuelle Anschlussbeschriftungen oder Anwendungsbeschreibungen erstellt werden. Diese Zusätze werden allerdings auf der Datei-Ebene des jeweiligen Rechners gespeichert und nicht im MFR-Modul. Dieses Konfigurationsprogramm arbeitet mit allen, derzeit verfügbaren, Schnittstellen des MFR-Moduls, also RS232, Ethernet und USB. Funktionsbedingt sind für die Ethernet-Variante einige Funktionen erweitert. Für RS232 und USB werden diese Erweiterungen nicht angezeigt oder aber werden nicht wirksam.

Auswahl der Funktion
Auswahl des Steuereingangs
Auswahl der Zeitbasis
Auswahl der Zeitbereiche

Funktionsübersicht
Zeitbereiche


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Modul Verdrahtung

Als Planungshilfe und Ergänzung der Dokumentation können den Anschluss-leitungen zur besseren Lesbarkeit symbolische Namen mit einer maximalen Länge von 20 Zeichen zugewiesen werden. Die Angaben können zusammen mit den Daten in der Konfigurationsdatei gespeichert werden. Diese Namen werden jedoch nur in der Datei gehalten, und können beim Programmieren des MFR-Moduls nicht an das Modul übertragen und dort gespeichert werden. Es liegt im Verantwortungs-bereich des Benutzers, die Zugehörigkeit von Datei und Modul anderweitig sicherzustellen.

Tipp: Geben Sie den selbstvergebenen Namen der Konfigurationsdatei im Feld "Freier Modulname" ein. Dieser Name wird beim Übertragen an das Modul direkt im Modul gespeichert. Somit ist der Bezug sichergestellt.


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Modul Beschreibung

Zu Dokumentationszwecken kann hier ein beliebiger Text als Kommentar eingegeben werden, der zusammen mit den Konfigurationsdaten in der zugehörigen Konfigurationsdatei gespeichert werden kann. Dieser Text wird jedoch nur in der Datei gehalten, und kann beim Programmieren des MFR-Moduls nicht an das Modul übertragen und dort gespeichert werden. Es liegt im Verantwortungsbereich des Benutzers, die Zugehörigkeit von Datei und Modul anderweitig sicherzustellen.


Tipp: Geben Sie den selbstvergebenen Namen der Konfigurationsdatei im Feld "Freier Modulname" ein. Dieser Name wird beim Übertragen an das Modul direkt im Modul gespeichert. Somit ist der Bezug sichergestellt.

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Modul Netzwerk Modul

Netzwerk-Modul

Über diese Seite kann ein existierendes Modul entweder über eine zugewiesene IP-Adresse oder über die moduleigene Hardware-Adresse (MAC) angesprochen werden. Der Aufruf über die IP-Nummer setzt eine gültige IP-Nummer voraus. Liegt die IP-Adresse außerhalb des lokalen Netzwerksegments, so ist ggf. das Port 65100 in den Router-Einstellungen freizugeben. Ist die IP-Nummer unbekannt oder noch nicht zugewiesen, so kann das Modul über die MAC-Adresse gesucht werden, allerdings muss sich das Modul dazu im lokalen Netzwerksegment befinden. Nach Auffinden des Moduls kann die existierende IP-Adresse ggf. neu zugewiesen werden bzw. der DHCP-Modus verändert werden.

Modulverbindung über IP-Nummer

Nach Eingabe der gewünschten IP-Nummer kann über die Schaltfläche Verbinden versucht werden, das Modul zu erreichen. Die Portnummer 65100 ist fest vorgegeben und kann nicht verändert werden. Bei erfolgreicher Verbindung werden die Moduldaten ausgelesen und in die Konfigurationsmaske übernommen. Die IP-Nummer wird in die Liste der erfolgreichen IP-Nummern eingetragen und steht für nachfolgende Verbindungsversuche im Menü Verbindung zur Schnellauswahl zur Verfügung.

Modulverbindung über MAC-Adresse

Ist die IP-Nummer nicht bekannt oder noch nicht zugewiesen, kann das Modul gesucht werden. Es muss sich dazu allerdings im lokalen Netzwerk-Segment befinden. Die Liste der lokal verfügbaren Module wird beim Start des Konfigurators automatisch angelegt, sie kann jedoch jederzeit über die Schaltfläche unbekanntes Modul suchen aktualisiert weden. Neben der MAC-Adresse wird dabei die IP-Nummer angezeigt, über die das Modul erreichbar wäre. Diese IP-Nummer kann jedoch, aus unterschiedlichen Gründen, ungültig oder unerwünscht sein, daher dient sie hier nur zur Information. Nach Auswahl einer MAC-Adresse kann über die Schaltfläche Modul-Daten auslesen die Verbindung zum Modul hergestellt werden, unabhängig von der gezeigten IP-Nummer. Zusätzlich zur Übernahme der Daten in die Konfigurationsmaske wird die Möglichkeit zur Änderung der IP-Nummer freigeschaltet.

Modul-IP ändern

Um die Verbindungsdaten zu ändern, muss zunächst das Verändern durch die Schaltfläche IP ändern freigegeben werden.

Anschließend kann entweder der DHCP-Modus oder aber IP-Nummer, Netzmaske und Gateway geändert werden. Sollen 2 Module im Fernsteuer-Modus (RTU) betrieben werden, so ist es erforderlich, die IP-Nummer der jeweiligen Gegenstation (RTU Partner-IP) einzugeben. Die eingegebene Nummer wird im Normalbetrieb ignoriert.

Nach Änderung vorhandener Einstellungen können sie über die Schaltfläche IP senden zum Modul übertragen werden. Ist DHCP aktiv, wird die IP-Nummer ignoriert. Das Modul reagiert dann nur auf die, vom DHCP-Server, dynamisch zugeteilte IP-Nummer. Ist DHCP inaktiv, wird nach Übertragen der eingestellten IP-Nummer diese Nummer auch aktiv. Das Modul reagiert dann nur noch auf diese Einstellungen. Ist, bedingt durch diese Einstellungen, das Modul nicht erreichbar, kann es erneut nur über die MAC-Adresse angesprochen werden.

Modul Anwender und Passwort ändern

Die Netzwerk-Module können auch aus dem Netz über einen Browser konfiguriert werden, da ein Web-Server integriert ist. Um hierfür einen minimalen Zugriffsschutz zu gewährleisten, ist eine Passwort-Abfrage vorgesehen. Der Zugriff wird mit der Paarung Anwender/Passwort freigegeben. Die entsprechenden Begriffe (maximal jeweils 16 Zeichen) sind hier einzugeben, und werden einzeln, zur Speicherung im Modul, übertragen, wenn die entsprechende Schaltfläche angeklickt wird. Die Werte werden nur geschrieben, sie werden nicht ausgelesen.


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Modul Netzwerk Log

Netzwerk-Log

Für eine einfache Diagnose können hier die Nutzdaten aufgelistet werden. Wird das Feld 'Log' aktiviert, werden die Daten angezeigt, sonst wird die Aufzeichnung ignoriert. Unabhängig vom Status der Aufzeichnung werden die Daten in die Konfigurationsmaske über-nommen.

Über 'Liste löschen' wird die Auflistung gelöscht.

Eine Speicherung der Log-Liste erfolgt jedoch nicht.



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Modul Meldungen

Meldungen

Für eine Vielzahl von Anwendungen können hier Meldungen definiert werden, die bei einem auftretenden Eingangs-Ereignisses generiert werden. Für jeden der acht Eingänge kann eine maximal 20 Zeichen lange Meldung generiert werden. Der Zeichenumfang reicht von 0 bis 255.
Weiterhin kann das Modul auch "stumm" geschaltet werden, d.h. es wird dann keine Meldung über die jeweilige Schnittstelle ausgegeben.

Meldungsart festlegen


Hier wird die Art der automatisch generierten Meldungen ausgewählt. Die Auswahl gilt für das gesamte Modul, eine kanalspezifische Wahl ist nicht möglich.
Die Auswahl ist unwirksam, wenn das Modul im RTU-Modus (Fernwirken) betrieben wird. Es erfolgt dann stets die Standard-Ausgabe!



Standard
Es werden die Standard-Meldungen ausgegeben. Sie spiegeln den Status der Ein- und Ausgänge wieder, und werden bei jeder Änderung generiert. Das Anwendungsprogramm muss dann die geeignete Dekodierung der Meldung vornehmen.
Aus
Es werden keine Meldungen ausgegeben, das Modul ist "stumm".
Daten-Telegramm
Beim Wechsel auf ein aktives Eingangssignal wird das festgelegte Daten-Telegramm generiert und über die Schnittstelle ausgegeben. Der jeweilige Empfänger muss dann nur noch die Meldung interpretieren. Somit können Fremdgeräte mit Steuersequenzen angesprochen werden.



Meldung definieren

Für jeden der acht Eingänge E0 .. E7 kann eine maximal 20 Zeichen umfassende Meldung definiert werden. Jedes einzelne Zeichen der Meldung wird, von links beginnend, in das Zellengitter eingetragen. Dabei ist es unerheblich, ob literal, hexadezimal oder dezimal eingegeben wird, die Zeichen werden intern vereinheitlicht.


Erforderliche ASCII Steuerzeichen können auch mnemonisch eingegeben und dargestellt werden. Bei hexadezimaler Eingabe ist dem maximal zweistelligen Wert ein $-Zeichen voranzustellen ($00 .. $FF). Die dezimale Zeichenkodierung ist maximal dreistellig (0 .. 255) und erfordert bei weniger als drei Stellen eine führende Null.
Eine Eingabe ist jedoch nur möglich, wenn zuvor bei den automatischen Meldungen der Meldungstyp Daten-Telegramm ausgewählt wurde.



Meldungen verarbeiten

Die Auswahl der Anzeige ermöglicht die Darstellung der eingegebenen Meldungen im bevorzugten Format, unabhängig von der Art der Eingabe. Die Ausgabe der Meldungen über die Schnittstelle bleibt davon unberührt.




Daten-Telegramme
Auswahl löschen
Es wird die ausgwählte Zeile, also die gesamte Meldung, gelöscht. Soll diese Meldung auch im Modul dauerhaft gelöscht werden, so muss anschließend die Übertragung zum Modul erfolgen.
Alle löschen
Es werden alle Meldungen gelöscht. Sollen die Meldungen auch im Modul dauerhaft gelöscht werden, so muss anschließend die Übertragung zum Modul erfolgen.
Speichern
Die angezeigten Meldungen werden temporär im Rechner gespeichert, jedoch nicht an das verbundene Modul übertragen!
Zum Modul übertragen
Die angezeigten Meldungen werden zum gewählten Modul übertragen. Diese Funktion ist nur verfügbar, wenn eine aktive Verbindung zum Modul besteht.
Vom Modul lesen
Die im Modul gespeicherten Meldungen werden ausgelesen und zur Anzeige gebracht. Diese Funktion ist nur verfügbar, wenn eine aktive Verbindung zum Modul besteht.


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Auswahl der Funktion

Nach anklicken der Pfeiltaste öffnet sich eine Auswahlliste der verfügbaren Funktionen. Die Auswahl geschieht durch anklicken des entsprechenden Listeneintrags.


Die Funktionen:


*) Diese Funktion ist nur bei Modulen mit serieller RS232- und Ethernet-Schnittstelle wirksam.


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Auswahl des Steuereingangs

Jeder Ausgangskanal kann von einem beliebigen Eingang gesteuert werden. Die Zuordnung erfolgt durch klicken auf die entsprechende Zifferntaste. Es können auch mehrere Ausgangskanäle über den gleichen Eingang gesteuert werden. Bei der Funktion Ohne Zeitfunktion ist die Eingangszuordnung gesperrt. Bei den Funktionen Taktgeber (Puls/Pause) oder Taktgeber (Puls/Periode) kann die Zuordnung eines Eingangs aufgehoben werden, der Taktgeber arbeitet dann freilaufend.




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Auswahl der Zeitbasis

Für die Zeiten t1 und t2 können unterschiedliche Zeitbasen durch anklicken der Pfeiltasten gewählt werden. Die Auswahl t2 ist nur beim Taktgeber aktiv.

Zeitbasis Zeitbereich Auflösung
ms 100..2000 100 ms
sec 1..120 1 sec
min 1..120 1 min
h 1..100 1 h



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Auswahl der Zeitbereiche

Die Zeiten für t1 und t2 können entweder durch Eingabe eines Wertes oder mehrmaliges anklicken der Pfeiltasten eingestellt werden. Je nach Zeitbasis sind die Zeitbereiche unterschiedlich. Die Eingabe für t2 ist nur beim Taktgeber aktiv.

Zeitbasis Zeitbereich Auflösung
ms 100..2000 100 ms
sec 1..120 1 sec
min 1..120 1 min
h 1..100 1 h


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Menü-Übersicht



Datei Allgemeine Programmfunktionen
Sprache Sprachumschaltung der Benutzer-Oberfläche
Verbindung Auswahl der Schnittstelle zur Kommunikation mit dem MFR-Modul
Modul Zugriff auf Funktionen zum Programmieren und Auslesen des MFR-Moduls
Hilfe Diese Hilfe und weitere Informationen


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Menü Datei


Neu

Es wird eine "leere" Konfigurationsmaske angezeigt.

Laden

Sofern bereits Konfigurationsdateien angelegt wurden, können sie hier erneut geladen werden. Für die Funktion des MFR-Moduls ist eine Konfigurationsdatei nicht zwingend erforderlich, sie stellt lediglich eine Vereinfachung zur wiederholten Programmierung dar, bzw. dient der Dokumentation. Es wird zunächst der File-Dialog zur Auswahl einer geeigneten Konfigurationsdatei angezeigt. Standardmäßig liegen die verfügbaren Dateien im Verzeichnis .\xconfigs\ und haben die Endung .cfg . Werden vom Anwender andere Verzeichnisse verwendet, so müssen sie entsprechend eingegeben werden. Durch "öffnen" der selektierten Datei wird die Konfigurationsmaske entsprechend gefüllt, sofern die geöffnete Datei sinnvolle Werte enthielt.

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Speichern

Die Daten der Konfigurationsmaske werden in einer modulbezogenen Konfigurationsdatei gespeichert. Standardmäßig wird die Datei im Verzeichnis .\xconfigs\ unter der Seriennummer des Moduls und der Dateiendung .cfg abgelegt. Für die Funktion des MFR-Moduls ist eine Konfigurationsdatei nicht zwingend erforderlich, sie stellt lediglich eine Vereinfachung zur wiederholten Programmierung dar und kann zur Dokumentation herangezogen werden. Wird die Datei entfernt, oder im Namen verändert, so sind bei einer erneuten Modulverbindung die modulspezifischen Dokumentationsdaten nicht mehr verfügbar.

Funktionsbedingt ist diese Menü-Auswahl nur verfügbar, wenn eine aktive Verbindung zum Modul besteht, also die Seriennummer vom Modul abgerufen werden konnte.

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Speichern als ..

Die Daten der Konfigurationsmaske werden in einer Konfigurationsdatei gespeichert. Zunächst erscheint der File-Dialog zur Vergabe von Speicherort und Dateiname. Standardmäßig werden die Dateien im Verzeichnis .\xconfigs\ abgelegt und bekommen als Dateiendung .cfg. Soll ein anderes Verzeichnis verwendet werden, ist es entsprechend zu wählen. Nach Zuordnug eines geeigneten Namens kann die Datei am gewählten Speicherort auf die Festplatte geschrieben werden.
Für die Funktion des MFR-Moduls ist diese Datei nicht zwingend erforderlich, sie stellt lediglich eine Vereinfachung zur erneuten Programmierung dar und kann dann zur Dokumentation herangezogen werden.

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Drucken

Für die Dokumention können die Konfigurationsdaten über einen angeschlossenen Drucker ausgedruckt werden. Zunächst wird die Druckvorschau der drei Seiten angezeigt. Der eigentliche Ausdruck erfolgt nach anklicken der Taste Drucken. Erforderliche Druckereinstellungen können vorher über die Taste Einstellungen vorgenommen werden.

Druckvorschau Seite 1
Druckvorschau Seite 2
Druckvorschau Seite 3

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Beenden

Beendet das Programm. Sämtliche Eingaben die sich beim Beenden in den Masken befinden werden automatisch gesichert und beim erneuten Programmstart wieder automatisch geladen. Maskeninhalte, die zuvor über Datei|Laden gefüllt wurden, und verändert wurden, werden nicht automatisch in die entsprechende Datei zurückgeschrieben.

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Druckvorschau Seite 1



Die erste Seite der Vorschau enthält in zusammengefasster Form die Einstellungen aller acht MFR-Kanäle. Über die Taste "Drucken" wird der Inhalt auf den eingestellten Drucker ausgegeben.

Druckvorschau Seite 2
Druckvorschau Seite 3


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Druckvorschau Seite 2



Die zweite Seite der Druckvorschau zeigt die Anschlussbelegung des MFR-Moduls.

Druckvorschau Seite 1
Druckvorschau Seite 3


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Druckvorschau Seite 3



Die dritte Seite der Vorschau zeigt die individuelle Beschreibung des MFR-Moduls.

Druckvorschau Seite 1
Druckvorschau Seite 2


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Menü Sprache / Verbindung

Sprache

Durch entsprechende Auswahl wird die Programmoberfläche in die jeweilige Landessprache umgeschaltet.

Eingegebene Anwendungstexte (Modul-Verdrahtung, Modul-Beschreibung) werden jedoch nicht übersetzt!


Verbindung

Zur Kommunikation mit seriellen MFR-Modulen ist, je nach Schnittstellentyp, eine serielle Schnittstelle (RS232) oder für USB-Module ein virtuelles COM-Port erforderlich. Je nach Ausstattung des Rechners kann eine unterschiedliche Anzahl geeigneter und verfügbarer Schnittstellen existieren. Stehen mehr als eine Schnittstelle zur Verfügung, kann hier die entsprechende Zuordnung festgelegt werden. Die Festlegung der Parameter erfolgt automatisch. Ein geeignetes Verbindungskabel ist bereitzustellen.
Module mit Ethernet-Schnittstelle können entweder über die zugeordnete IP-Nummer, oder über die moduleigene Hardware-Adresse (MAC) angesprochen werden. Beim Start des Konfigurators (dieses Programm!) werden verfügbare Module innerhalb des lokalen Netzwerk-Segments gesucht und ggf. mit der gefundenen MAC-Adresse zur Auswahl bereitgestellt. Werden keine Module gefunden, steht dieser Auswahl-Abschnitt nicht zur Verfügung. Bei Auswahl einer MAC-Adresse wird das zugehörige Modul ausschließlich über diese Adresse angesprochen, unabhängig davon, ob das Modul eine (gültige) IP-Adresse besitzt oder nicht. Die im letzten Abschnitt angezeigten IP-Nummern werden nur dann angezeigt und stehen zur erneuten Auswahl zur Verfügung, wenn irgendwann zuvor eine ordentliche Verbindung über die IP-Nummer hergestellt werden konnte. Kann ein 'gelistetes' Modul nicht (mehr) über die gewählte Nummer erreicht werden, wird dieser Eintrag aus der Liste wieder entfernt. Eine neue Verbindung über die IP-Nummer kann dann nur über die Menü-Auswahl Modul Netzwerk eingeleitet werden.


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Menü Modul


Auslesen

Sofern eine Kommunikationsverbindung mit dem MFR-Modul besteht, wird die Konfiguration ausgelesen und auf dem Bildschirm angezeigt. Der gelesene Inhalt kann dann ggf. verändert und wieder ans Modul übertragen werden, oder als Konfigurationsdatei auf die Festplatte geschrieben werden. Beim Programmstart wird das Auslesen automatisch initiiert. Ist das MFR-Modul angeschlossen, wird sofort gelesen. Andernfalls wird der Leseversuch zyklisch wiederholt, bis ein Modul gefunden wird.

Programmieren

Die auf dem Bildschirm sichtbare Konfiguration wird an das MFR-Modul übertragen, sofern eine Kommunikationsverbindung besteht. Nach Ende der Übertragung wird das Modul neu gestartet, sodass die neue Konfiguration unmittelbar wirksam wird.

Netzwerk

Diese Menü-Auswahl betrifft nur Module mit einer Ethernet-Schnittstelle, für alle anderen ist sie bedeutungslos. Die Auswahl schaltet zwei zusätzliche Eingabe-Seiten frei, über die das Modul angesprochen werden kann.


Löschen

Nach Wechsel des Prozessors bzw. bei der ersten Inbetriebnahme (normalerweise beim Hersteller) muss der interne Speicher über diese Funktion sinnvoll vorbesetzt werden. Unter Umständen kann das auch notwendig werden, wenn ungeklärte Fehlfunktionen auftreten. Nach diesem Urlöschen muss das Modul mit der erforderlichen Konfiguration erneut programmiert werden. Um ein versehentliches Löschen des MFR-Moduls zu verhindern, erfolgt eine einfache Rückfrage.

Firmware Update

Hierüber kann aktualisierte Software des MFR-Moduls auf das Modul übertagen werden. Zunächst wird die gelieferte Datei in ein Verzeichnis Ihrer Wahl entpackt und anschließend in das MFR-Modul kopiert. Im Feld Datei ist Pfad und Name der zu kopierenden Datei einzugegen. Ebenso kann die Auswahl auch mit der Taste Suchen ermittelt werden. Der Kopiervorgang wird mit Update gestartet und kann mit Abbruch gestoppt werden. Der Kopiervorgang dauert einen Moment, und sollte im Normalfall nicht unterbrochen werden. Nach fehlerfreiem Kopieren wird das Fenster automatisch geschlossen. Erfolgt ein Abbruch vor Ende des Vorgangs, ist das Programm im MFR-Modul in jedem Fall zerstört und muss erneut kopiert werden. Im Anschluss an die Übertragung des Programms muss das Modul neu konfiguriert werden!


So wird's gemacht:

1)  Laden des Firmware-Updates als gepacktes Archiv (.zip) oder als Binärdatei (.hex)
2)  Bei Archivdatei: Entpacken mit einem geeigneten Programm
3)  Pfad und Dateinamen im Feld Datei setzen
4)  Update mit Update starten
5)  Weiteren Fortgang abwarten ...


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Funktionsübersicht


Funktion Ohne Zeitfunktion

Ein- und Ausgang sind getrennt

Die Zeitfunktionen sind für diesen Kanal ausgeschaltet. Ebenso erfolgt kein Durchgriff vom Eingang auf den Ausgang. Der Signalzustand des Eingangs wird zyklisch abgetastet und bei Veränderungen über die Kommunikations-Schnittstelle zum übergeordneten Steuerelement übertragen. Der Ausgang wird direkt vom übergeordneten Steuerelement gesetzt. Funktionsgemäß ist für diese Betriebsart eine dauerhafte Verbindung zum übergeordneten Steuerelement erforderlich.

Auswahl der Funktion
Funktionsübersicht


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Funktion Direkt

Ausgang folgt dem Eingang

Die Zeitfunktionen sind für diesen Kanal ausgeschaltet. Der Ausgang wird direkt vom angewählten Eingangskanal gesteuert. Die Zuordnung des Eingangskanals kann beliebig sein.
Die Voreinstellung ist An = En.

Auswahl der Funktion
Auswahl des Steuereingangs

Funktionsübersicht


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Fern-Eingang

Ausgang folgt dem Fern-Eingang

Die Zeitfunktionen sind für diesen Kanal ausgeschaltet. Der Kanal befindet sich im RTU-Modus. Der Zustand des eigenen Eingangs wird an die Gegenstation übertragen und setzt dort den Ausgang, sofern der dortige Kanal gleichermaßen konfiguriert wurde. Der Ausgang wird vom Eingangskanal der Gegenstation gesteuert.
Die Zuordnung des Eingangskanals kann nicht verändert werden, daher ist An = Fern En.
Systembedingt arbeitet die Funktion nur in der Ausführung mit serieller RS232- oder Ethernet-Schnittstelle!

Auswahl der Funktion
Funktionsübersicht


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Funktion Einschaltverzögerung

Ausgang folgt einschaltverzögert dem Eingang

Beim Anlegen der Eingangsspannung folgt der Ausgang mit der eingestellten Einschaltverzögerung t1 . Wird die Spannung wieder entfernt, folgt der Ausgang unmittelbar. Die Zuordnung des Eingangskanals kann beliebig sein.
Die Voreinstellung ist An = En.

Auswahl der Funktion
Auswahl des Steuereingangs
Auswahl der Zeitbasis
Auswahl der Zeitbereiche

Zeitbereiche
Funktionsübersicht

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Funktion Ausschaltverzögerung

Ausgang folgt ausschaltverzögert dem Eingang

Beim Anlegen der Eingangsspannung schaltet der Ausgang sofort. Wird die Eingangsspannung entfernt, folgt der Ausgang nach der eingestellten Ausschaltverzögerung t1 . Die Zuordnung des Eingangskanals kann beliebig sein.
Die Voreinstellung ist An = En.

Auswahl der Funktion
Auswahl des Steuereingangs
Auswahl der Zeitbasis
Auswahl der Zeitbereiche

Zeitbereiche
Funktionsübersicht

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Funktion Taktgeber (Puls/Pause), freilaufend

Freilaufender Taktgeber mit Pulsdauer und Pausenzeit

Der Kanal arbeitet als freilaufender Taktgeber mit einer Pulsdauer t1 und einer Pausenzeit t2. Diese Funktion wird durch Entfernen der Eingangszuordnung aktiviert, d.h. keine der Eingangstasten E0 .. E7 ist aktiv.

Auswahl der Funktion
Auswahl des Steuereingangs
Auswahl der Zeitbasis
Auswahl der Zeitbereiche

Zeitbereiche
Funktionsübersicht

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Funktion Taktgeber (Puls/Pause), gesteuert

Gesteuerter Taktgeber mit Pulsdauer und Pausenzeit

Der Kanal arbeitet als gesteuerter Taktgeber mit der Pulsdauer t1 und einer Pausenzeit t2. Die Zuordnung des Eingangskanals kann beliebig sein.
Die Voreinstellung ist An = En.
Ist kein Eingang zugeordnet, arbeitet der Taktgeber freilaufend. Siehe Taktgeber, freilaufend

Auswahl der Funktion
Auswahl des Steuereingangs
Auswahl der Zeitbasis
Auswahl der Zeitbereiche

Zeitbereiche
Funktionsübersicht


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Funktion Taktgeber (Puls/Periode), freilaufend

Freilaufender Taktgeber mit Puls- und Periodendauer

Der Kanal arbeitet als freilaufender Taktgeber mit einer Pulsdauer t1 und einer Periodendauer t2. Diese Funktion wird durch Entfernen der Eingangszuordnung aktiviert, d.h. keine der Eingangstasten E0 .. E7 ist aktiv.

Auswahl der Funktion
Auswahl des Steuereingangs
Auswahl der Zeitbasis
Auswahl der Zeitbereiche

Zeitbereiche
Funktionsübersicht


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Funktion Taktgeber (Puls/Periode), gesteuert

Gesteuerter Taktgeber mit Puls- und Periodendauer

Der Kanal arbeitet als gesteuerter Taktgeber mit der Pulsdauer t1 und einer Periodendauer t2.
Die Zuordnung des Eingangskanals kann beliebig sein.>
Die Voreinstellung ist An = En.
Ist kein Eingang zugeordnet, arbeitet der Taktgeber freilaufend. Siehe Taktgeber, freilaufend

Auswahl der Funktion
Auswahl des Steuereingangs
Auswahl der Zeitbasis
Auswahl der Zeitbereiche

Zeitbereiche
Funktionsübersicht


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Funktion Einschaltwischer

Einschalt-Impuls (Wischimpuls)

Beim Anlegen der Eingangsspannung wird unabhängig von der Dauer des Eingangssignals ein Ausgangsimpuls mit der eingestellten Impulsdauer t1 .
Die Zuordnung des Eingangskanals kann beliebig sein.
Die Voreinstellung ist An = En.

Auswahl der Funktion
Auswahl des Steuereingangs
Auswahl der Zeitbasis
Auswahl der Zeitbereiche

Zeitbereiche
Funktionsübersicht


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Funktion Ausschaltwischer

Ausschalt-Impuls (Wischimpuls)

Beim Entfernen der Eingangsspannung wird unabhängig von der Dauer des Eingangssignals ein Ausgangsimpuls mit der eingestellten Impulsdauer t1 erzeugt.
Die Zuordnung des Eingangskanals kann beliebig sein.
Die Voreinstellung ist An = En.

Auswahl der Funktion
Auswahl des Steuereingangs
Auswahl der Zeitbasis
Auswahl der Zeitbereiche

Zeitbereiche
Funktionsübersicht


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Schnittstellen

Schnittstellen

Für die Kommunikation mit dem MFR-Modul stehen, je nach Ausführung, die folgenden Schnittstellen zur Verfügung. Für den Dialog mit diesem Konfigurationsprogramm werden die entsprechenden Schnittstellen automatisch verwaltet. Sofern das MFR-Modul in der Anwendung ebenfalls den Dialog über die Schnittstellen erfordert, ist das entsprechende Applikationsprogramm für die notwendige Verwaltung und Parametrierung zuständig.

RS232

Die für die serielle RS232-Verbindung erforderlichen Übertragungsparameter werden, beim Betrieb mit diesem Programm, automatisch eingestellt.
  • 9600 Baud
  • 8 Datenbits
  • 1 Stoppbit
  • ohne Parität


USB

Zum Betrieb ist der, für das Betriebssystem passende USB-Treiber zu installieren. Dabei wird eine virtuelle COM-Schnittstelle eingerichtet. Die erforderlichen Treiber (FTDI, modifiziert) sind auf der mitgelieferten CD oder können aus unserem Download-Bereich geladen werden. Die während der Treiber-Installation erscheinende Fehlermeldung " .. hat den Windows-Logo-Test nicht bestanden ist normal. Die Fortsetzung der Installation kann bedenkenlos bestätigt werden.

Ethernet

Für diese Schnittstelle wird ein normaler 10/100BaseT-Anschluss zur Verfügung gestellt, somit kann das Modul über ein Patch-Kabel direkt in ein bestehendes LAN eingebunden werden. Die Adressierung erfolgt entweder dynamisch (DHCP), mit vorbestimmter IP-Nummer oder über die moduleigene Hardware-Adresse (MAC). Das verwendete Übertragungsprotokoll ist UDP.
Für diesen Schnittstellentyp steht auch ein Web-Server zur Verfügung, um Konfigurationsdaten mit einem Standard-Browser über das Netzwerk zu verändern.
Siehe auch: Einstellen der IP-Adresse, Anwender und Passwort ändern


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RTU Modus

Remote Terminal Unit (RTU)

Zwei Module mit RS232- oder Ethernet-Schnittstelle können im RTU-Modus ohne zusätzliche, übergeordnete Steuerelemente arbeiten. Die Eingänge des einen Moduls setzen die Ausgänge des zweiten Moduls und umgekehrt. Damit ist es möglich, bis zu acht Ein- und Ausgangssignale über eine größere Entfernung zu übertragen.

RS232
Die erreichbare Entfernung ist dabei von verschiedenen Faktoren, wie Leitungsbeschaffenheit, Umgebungsbedingungen und erforderlicher Datensicherheit abhängig, und muss entsprechend berücksichtigt werden. Nach Allgemeinen Empfehlungen sollte die maximale Leitungslänge zwischen 15m und 150m (9600 Bd) liegen. Mit geeigneten Kabeln (niedrige Kapazität) lassen sich u.U. größere Entfernungen überbrücken.

Bei nicht leitungsgebundener Übertragung ist dagegen die Entfernung unkritisch, jedoch muss dann die Signal-Laufzeit in die Überlegungen einbezogen werden. Diese Laufzeit ist abhängig von der Art der gewählten Verbindungsstrecke, der Art des Verbindungsaufbaus und der zu überbrückenden Gesamtentfernung.

Ethernet
Bei direkter Verbindung von zwei Modulen mit einem X-Patchkabel ist die maximale Kabellänge (Cat5 etwa 100m) zu berücksichtigen. Bei Einbindung in ein bestehendes Netzwerk ist die Gesamtlänge ohne Belang, jedoch ist die Signal-Laufzeit von Bedeutung, da ein Ausbleiben der Synchronisation die Module in die Normalfunktion zurückfallen lässt und die Ausgänge abschaltet. Werden die Synchronsignale wieder regelmäßig empfangen erfolgt eine Resynchronisation im Fernsteuer-Modus, gesetzte Eingänge erzeugen aber keine Ausgangssignale mehr (Wiederanlauf-Sperre).
USB
Bei diesem Schnittstellentyp ist die Funktion nicht verfügbar.




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Web-Server

Web-Server

Die Module mit Ethernet-Schnittstelle können auch ohne das Konfigurations-programm mit einem Browser über das Netzwerk konfiguriert werden. Dafür ist es allerdings zwingend erforderlich, dass dem anzusprechenden Modul zuvor eine IP-Nummer zugeordnet wurde. Es können dann die Einstellungen der einzelnen Kanäle vorgenommen bzw. verändert werden. Änderungen der IP-Nummer, Modulname, Anwender und Passwort können auf diesem Weg nicht verändert werden.




Modul Neustart setzt das Modul zurück
Aktualisieren erneuert den Bildinhalt
Beenden schließt das Fenster und ruft die Anmeldemaske wieder auf.

Anmelden

Als einfacher Zugriffsschutz ist die Eingabe von Anwender und Passwort erforderlich. Es liegt im Ermessen des Anwenders, eine geeignete Kombination zu vergeben oder die Standardeinstellung (admin/admin) beizubehalten. Die Vergabe von Anwender-Name und Passwort kann nur über das Konfigurationsprogramm erfolgen! Nach Überprüfung und Freigabe können dann geeignete Veränderungen an den Modul-Einstellungen vorgenommen werden.

Funktion ändern

Hier kann zunächst die erforderliche Funktion geändert werden. Da die Funktionen unterschiedliche Parameter erforderlich machen, wird die entsprechende Eingabemaske erst nach anklicken der Schaltfläche Verwenden aufgerufen. Verwerfen schließt das Fenster.

Funktionsübersicht

Parameter ändern

Die funktionsbedingten Parameter können in dieser Maske geändert und anschließend mit Speichern zum Modul übertragen werden. Verwerfen setzt die ursprünglichen Werte wieder ein und schließt das Fenster, es wird kein Wert an das Modul übertragen. Am Ende sämtlicher Änderungen sollte das Modul mit Neustart zurückgesetzt werden.

Auswahl der Zeitbasis
Zeitbereiche
Auswahl des Steuereingangs


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Anhang

Zeitbereiche

ZeitbasisZeitbereichAuflösung
ms100..2000 ms100 ms
sec1..120 sec1 sec
min1..120 min1 min
h1..100 h1 h